Lautsprecherserie HI 3.3 MKIV

Die Besondere“. HI 3.3 MKIV – Vorsicht erhebliche Suchtgefahr

Unser erster Zweiwegelautsprecher im Hybridformat.

Warum statt eines Breitbandlautsprechers zwei Spezialisten? Eigentlich eine Abkehr von dem Konzept der anderen Lautsprecher.

Wir haben uns dazu entschieden, durch den Einsatz eines Bass-Mitteltonchassis in hervorragender Qualität, das auch in höchstwertigen Lautsprecherkonzepten weltweit bekannter Firmen und Entwickler Verwendung findet. Den Hochtonbereich überlassen wir einem sogenannten AMT, einem „Air motion Transformer“, dessen Membran lediglich aus einer sehr dünnen Folie besteht und der Impulsen extrem schnell folgen kann.

Der Bericht im Lautsprecher-Jahrbuch testiert dem Breitbandlautsprecher bereits eine Hochtonwiedergabe auf allerhöchstem Niveau, das fast nicht zu verbessern ist, bei einem Zweiwegesystem ist die Abstimmung der Treiber essentiell für das Gesamtergebnis. Zu dem ausgezeichneten Bass/Mitteltonlautsprecher war für uns klar, dass hier nur ein praktisch verzögerungsfrei agierender Hochtonbereich erforderlich ist.

Die Gehäusekonstruktion des Hybrid reagiert extrem und direkt auf Schallimpulse, dem muss der Hochtonbereich genauso schnell folgen können. Nach vielen Versuchen, fiel die Wahl auf den AMT. Die Weichenschaltung konnte ebenfalls sehr einfach gehalten werden, sodass einer „Livedarbietung“ nur noch das Ohr der Gäste bei der Vorstellung und der bisherigen Käufer entgegen stand.

Zu den Eindrücken bei der Vorstellung schrieb die Redakteurin der unabhängigen Branchenzeitung „Markt Intern“ in ihrem Artikel:

 „Bei der Live-Präsentation des sogenannten Top-Modells zur Premiere in Krefeld wird es ganz still. Ein Orgelkonzert ertönt und es geht tatsächlich durch Mark und Bein. Ihre Redaktion achtet aber auf etwas noch anderes, was auffällt. Interessierte und offenbar echte und erfahrene HiFi-Kenner raunen sich zu:      * „Man bekommt wirklich eine Gänsehaut“  * „Ganz große Klasse.“  * „Der ganze Boden vibriert.“  * „Das ist schon brutal gut.“  * „Mann, ist das sauber, da scheppert nichts – alles auf eine sanfte Art, da verzerrt nichts!“ Auch die geladenen Industrie-Vertreter zeigen sich anerkennend und beeindruckt.“

Egal, welches Musikmaterial zu reproduzieren ist, ob Hiphop, Rock, Pop, Blues oder feinste Klassik, der Lautsprecher stellt die Musik live und authentisch dar, auch in kritischen Räumen. Vergleiche mit Produkten aus dem höheren fünfstelligen Bereich zeigen, dass unser Ziel, die Hybridlautsprecher in den obersten Regionen des Marktes zu platzieren, bereits nach sehr kurzer Entwicklungszeit erreicht ist.

Bei den Vorstellung äußern sich alle Hörer gleichlautend. Der Lautsprecher stellt nicht nur Musik dar, er transportiert auch die Emotion, die Musik ja erst zu einem besonderen Erlebnis macht.

Klangbeschreibung? Einem Anbieter kann es durchaus unterlaufen, die eigenen Produkte klanglich nicht neutral einzuwerten. Um jegliche Fehleinschätzung zu vermeiden, die Rezension eines sehr anspruchsvollen und erfahrenen Kunden, der über eine Reihe von Spitzenlautsprechern verfügt, wird  das Erlebnis so beschrieben:

Bin gerade dabei, meine Musik neu zu entdecken. Der Hybrid macht Dinge, die ich so noch nicht gehört habe. Bestes Beispiel Pink Floyd – The Wall. Ich habe das Album seit mindestens 25 Jahren, sprichwörtlich tausend mal gehört, ich kenne wirklich jede Sekunde des Album in- und auswendig. Da passieren plötzlich Dinge, die völlig neu sind. Jeder Soundeffekt, der eingestreut ist, ist nicht einfach nur da, wo er immer war, er kommt plötzlich aus einer Richtung, steht jetzt räumlich an einer anderen Stelle im Raum, hat Nachhall, Räumlichkeit. Der Bass ist so unglaublich fein konturiert, Dynamikattacken kommen aus dem Nichts, Hintergrundgeräusche werden zu eigenständigen Melodien.

Athmosphärische Soundeffekte, die aus dem Frequenzkeller kommen, sind plötzlich da, ob laut ob leise, der Hybrid stellt sie sauber in den Raum, die kommen aus Frequenzregionen, die meine xxxxxxxx gar nicht kennt. Ich sitze grinsend vor den Boxen, manchmal höre ich mich ungläubig lachen, weil Dinge passieren, die vorher nie da waren. Stevie Ray Vaughan Tin Pan Alley, wie oft hab ich das schon gehört… da kommt am Ende eine Stelle, wo eine Bassseite 2x kurz angeschlagen wird, ich habe gestern zum ersten Mal gemerkt, dass die Töne gar nicht identisch sind, sie hören sich unterschiedlich an, sind sogar räumlich etwas zueinander versetzt. Vorher klang es einfach nur gleich.

Ganz großes Kino. Und das noch alles am Sansui X1, der zwar Kraft ohne Ende hat, aber nicht unbedingt ein Meister der Feinauflösung ist. Den Gang an die Jadis Röhre schiebe ich noch etwas auf, da wird der Hybrid noch mal einen weiteren Satz nach vorn machen. Das Ganze höre ich aktuell am SME 3009 Serie III Tonarm mit dem AT 150 MLX, das passt wie A… auf Eimer, so gut war das AT an keinem Plattenspieler, ob Technics, Dual oder Universum/Micro Seiki, der SME-Tonarm holt alles raus. Das manchmal analytisch anmutende, leicht höhenbetonende, manchmal auch ins schrill nervige gehende des AT’s ist weg, ohne an Hochtonauflösung einzubüsen, dafür rabenschwarze Tiefbasswiedergabe. Absolute Traumkombi, die Luft nach oben wird langsam richtig dünn. Fühlt sich gut an.

Ich kannte es bislang nicht, dass ein Lautsprecher ALLE Disziplinen dermaßen beherrscht, so kompromisslos bis in den Frequenzkeller linear spielt, einfach nicht einbrechen will. I.d.R. ist es ja so, entweder bassstark oder Feingeist. Der Hybrid bringt feinstes Auflösungsvermögen, räumliche Präzision und schiebt gleichzeitig von unten, spürbar. Dabei bleibt alles klar zuordenbar, es gibt kein Bassfundament, das die Musik als breitbasiges Ganzes trägt, sondern es lässt sich für alles der Ursprung raus hören. Basssaite, Bass-Drum oder Orgel.

Und trotz all dem Detailreichtum wird man nicht mit einem Zuviel an Informationen angestrengt, es bleibt alles sehr natürlich. Ich glaube bei jeder Veränderungen in der Kette spielt die Autosuggestion und die Erwartung, dass es einfach besser klingen muss, eine entscheidende Rolle. Bei der HI3.1 ist das kein Thema, sie entspannt Dich und nimmt Dir mit den ersten Klängen jegliche Erwartung, weil man spürt, dass sie es im Griff hat. Man sitzt nicht da und wartet auf die „Referenzdetails“, sondern genießt entspannt.   

Die Acrylschallwand muss noch ein wenig warten, im Moment höre ich eh viel lieber. Habe gestern die Oxygene vom Jarre von schwarzem Gold abgespielt. Ein Traum, das hört sich so in etwa an, wie sich ein LSD-Trip anfühlen dürfte. Viel blumige Umschreibungen braucht’s hier nicht. Es ist alles da, was bislang da war. Nur noch plastischer, noch detaillierter. Noch geiler. Eine Platte mehr, die es neu zu „erfahren“ gilt.

Der Rezensent bestätigt dies gerne auf Anfrage persönlich.